Bildspuren

17. März - 9. April 2017:
Ausstellung
nature brut
in der Galerie Schloss Puchheim, Attnang Puchheim, OÖ

... "Schönheit entsteht nicht aus Notwendigkeit, sondern ihr zum Trotz.
so der Schriftsteller Alex Capus in seinem neuen Buch "Das Leben ist gut"
"Kunst sollte die Wirklichkeit verändern wollen und sie nicht nur spiegeln." so die Lyrikerin und Musikerin Patti Smith in ihrer Autobiografie "Just Kids"

Mit diesen zwei gegensätzlichen Zitaten möchte auch ich eine Ausstellung präsentieren im Namen der Künstlergruppe Parz und mich für die Gelegenheit bei Ernst Hamberger bedanken.
Schon der Titel der Ausstellung "NATURE BRUT" beinhaltet zwei gegensätzliche Begriffe:

Nature morte = "Tote Natur" = Regloses Leben, seit dem 17. Jt. im Barock als eigene Kunstgattung entwickelt: Darstellung regloser Gegenstände = Stillleben.
Art Brut = "Rohe Kunst" = Kunst von akademisch unverbildeten Laien und von geistig Beeinträchtigten, 1950 geprägt durch Jean Dubuffet;

Durch die neue künstliche Wortschöpfung als Titel eröffnen sich eine ganze Menge von unterschiedlichen Bezügen und Zugängen für die 12 verschiedenen Persönlichkeiten, deren Positionen hier nebeneinander gezeigt werden.

Robert Hübner/ Präsident Künstlergruppe Parz



> Plakat HIER zum Download

21. April - 18. August 2013:
Ausstellung
Anstoß
im Kunstmuseum Artemons, Hellmonsödt, OÖ

... "Die Ausstellung tritt den Beweis an, dass eine Sammlung eben keine tote Materie sondern anregend lebendiges Material ist. Oberösterreichische Kunst der Moderne bildet den Schwerpunkt des Artemons und der Sammlung Rilke, das für die Parzer zunächst sein Sammlungsdepot und Archiv und dann seine Ausstellungsräume öffnet. Auf Vermittlung von Robert Hübner wurden Parzer und Gast-Künstlerinnen und -Künstler eingeladen sich aus der Sammlung des Artemons einen Dialogpartner zu wählen und dem gewählten Kunstwerk in der eigenen Arbeit zu begegnen. Der Dialog wendet sich gegen das Vergessen des im Depot Verwahrten, nimmt aus dem Archiv sprechendes Material zum Anstoß für Interpretation und zeitgenössische Umwidmung.
....
Die Beschäftigung mit Sammeln, Ordnen und Bewahren in der jüngsten Kunstgeschichte ist geprägt von einem konzeptuellen und methodischen Umgang. Zwischen Spurensicherung, Erinnerungsarbeit und Neuinterpretation bewegen sich die hier vorgestellten Positionen in einer spannenden, zutiefst bildnerischen und der Kunst eigenen Logik der Auseinandersetzung."

Genoveva Rückert/ Kuratorin am OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich



> Katalog HIER zum Download

10. - 17. Mai 2012:
Teilnahme und Partner bei
Plattlinger Künstlersymposium 2012
in Plattling, Landkreis Deggendorf, Deutschland

Als Vertreter der Gruppe Parz nahm Robert Hübner an dem jährlichen Symposium am Hauptplatz der Stadt Plattling teil. Die Parzer waren auch Partner bei Organisation und Umsetzung des Gesamtsymposiums zum Thema "Der unbekannte Dichter des Nibelungenliedes"
Hübner realisierte eine bleibende Arbeit fü r den öffentlichen Raum mit dem Titel "Verschollenes Wort", Betonguss, Aluminium. Textspenden von aktuellen LyrikerInnen aus dem Donauraum (Österreich und Deutschland) wurden in Aluplatten graviert und in die Relief-Platte eingegossen ...
Das Werk befindet sich am Skulpturenpark nächst dem Plattlinger Bahnhof.

Oktober 2011 - Januar 2012:
Ausstellung
Faunastisch
Galerie Marschner, Wels/ OÖ

... "Unter dem übergreifenden Titel "Faunastisch - Hommage an Hoffmann-Ybbs" präsentiert der Verein Künstlerzentrum Schloss Parz in der Galerie Christian Marschner acht künstlerische Positionen, die in Grundgedanken oder Konzeption mit der Gesinnung des großen, verstorbenen Künstlers Hans Hoffmann-Ybbs vereinbar sind. Darüber hinaus ermöglicht die Welser Galerie, die mit der Nachlassverwaltung des Künstlers betraut ist, die Zusammenschau ausgewählter Werke von Hoffmann-Ybbs.
Gleichberechtigt bewegt sich seine Kunst sowohl in der realen, sichtbaren Ebene der Natur und darin lebender Tiere als auch in der nicht definierbaren Welt des Phantastischen. Starke Impulse setzt hierbei sein Blick für kleinste Details und das Eintauchen in verschiedene Kosmen, die uns täglich umgeben, aber kaum wahrgenommen werden. Berühmt ist etwa seine Welt der Insekten, die er wie eine einzigartige Entdeckung, durch Zeichnungen sichtbar macht. Sein persönlicher malerischer Zugang zur Natur, spiegelt sich in einer Farbpalette mit ungewohnten Farbnuancen und Schattierungen.
Die Auseinandersetzung mit der Fauna als künstlerisches Thema, Phantasie und phantastische Ansichten lassen sich in Robert Hübners Wortneuschöpfung "Faunastisch" zusammenfassen."

Inga Kleinknecht/ die KUNSTSAMMLUNG des Landes OÖ



> Katalog HIER zum Download

Juni 2010:
Ausstellung
body and image
Galerie Zeitgenössische Kunst in Gaete/ Italien

... "Ursprünglich gegründet, um die lokale künstlerische Tradition der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken und aufzuwerten, war die Städtische Pinakothek von Gaeta schon immer für neueste Versuche offen. So bildet die Ausstellung body and image zweifellos einen Vorstoß in den Bemühungen der Organisatoren, ein Update im Sinne einer Internationalisierung zu fördern. Denn die Ausstellung gestaltet sich nicht nur als Gelegenheit, Ausdrucksformen aktuellster Formgebung zu erfahren und zu untersuchen, sondern sie erscheint - bei genauem Hinsehen - von einer speziellen in Mitteleuropa verwurzelten Sensibilität gezeichnet.
Gekennzeichnet auch durch eine deutliche Betonung auf einen rigorosen Umbruch in der Werkauffassung: abgesehen von expressionistischen Chiffren, funktioniert sie doch im Wesentlichen auf einer Stilebene essenzieller mentaler Register. Auf dieser stilistischen Ebene spannt sich der dramatische Faden, der die Moderne mit ihren Grenzen verbindet, eine psychologische und intellektuelle Zerreißprobe, mit all ihren empfundenen Verletzungen. Sie hinterlässt sichtbare Risswunden, nicht etwa tief verborgen im Blick des Betrachters - und genau das ist neu in der Kunst des 20. Jahrhunderts - sondern insbesondere direkt am Körper, am leibhaftigen Körper, oft gar durch einen Akt der Selbstverletzung. Ein seelischer Bußgang, sozusagen."

Giorgio Agnisola/ Universita Gregoriana, Rom



> Katalog HIER zum Download

Februar 2010:
Ausstellung
Station eins
DOK Zentrum für Gegenwartskunst St. Pölten/ N/Ö

Im Feruar 2010 richteten die Parzer auf Einladung von Leopold Kogler eine große Ausstellung in den Rämen des DOK Zentrum für Gegenwartskunst St. Pölten/ N/Ö aus. Die Ausstellung war eine erweiterte Version/ Variation der Schau im Schloss Parz von 2009, unter Berücksichtiigung der spezifischen rämlichen Gegebenheiten.


November 2009:
Ausstellung
Parz-Kontakte 2009
Galerie Schloss Parz/ OÖ

Die Ausstellung im Herbst 2009 stellt die initiale Tätigkeit des 2008 wiederbelebten Vereins dar.
Unter der Schrimherrschaft des Senior-Obmanns Wolfgang Stifter versucht iene Gruppe oberösterreichsicher Künstler der nächsten Generation den vorgezeichneten Weg durch Hoffmann-Ybbs in neuer eigenständiger Gangart weiter zu verfolgen.
Die "Neuen Parzer", Robert Hübner, Kurt Lackner, Gerhard Doppelhammer und Wolfgang Stifter, stellvertretend für die Gründergeneration des Vereins, ziegen eigene Arbeiten und laden befreundete Kunstschaffende ein, im Raum Schloss Parz auszustellen.
Unterschiedliche Posiionen künstlerishcen Schaffens oder Reagierens auf eine örtliche Gegebenheit sollen dabei aufeinander treffen: klassische Bildformen wie Zeichnung, Malerei, Skulptur, Fotografie im Dialog mit audiovisuellen, konzeptuellen und Raum-inszenierenden Werken.



> Katalog HIER zum Download


© Verein Künstlergruppe Parz . Nibelungengasse 4 . A-4060 Leonding . www.dieparzer.at/ top of page